Aus dem Leben einer berufstätigen Mutter

Aus dem Leben einer berufstätigen Mutter

Kathrin von KCA gibt einen Einblick in ihre Erfahrungen als berufstätige Mutter.

 

Wie schaffst Du es, ein Unternehmen zu führen, während Du gleichzeitig ein Kind großziehst?

Ich war schon immer eine sehr unabhängige und zielstrebige Person mit einem vollen Terminplan. Schon am Tag nach der Geburt habe ich wieder E-Mails beantwortet und, wenn ich ehrlich bin, hat es in meinem Fall wirklich super funktioniert! Ich denke, dass die schnelle Rückkehr zu meiner täglichen Routine mir geholfen hat, mit diesen einschneidenden Veränderungen in meine, Leben umzugehen. Ein Baby zu bekommen ist die allerschönste Erfahrung, aber es stimmt, dass es dein ganzes Leben auf den Kopf stellt. Alles ist neu und deine Nächte sind sehr kurz. Es ist eine große Herausforderung, ein eigenes Unternehmen zu führen, wenn man nur ein paar Stunden geschlafen hat aber ich habe das große Glück, dass meine Schwestern mir immer den Rücken freihalten und die sehr frühen KCA Team Calls übernehmen. Die härteste Lektion war es, einzusehen, dass ich nicht immer 100 % geben kann. Arbeiten, das Haus sauber halten, mit dem Hund spazieren gehen und mich um mich selbst kümmern, während ich gleichzeitig versuche, die beste Partnerin und Mutter zu sein – ich musste mich mit der Tatsache anfreunden, dass ich nicht all diesen Erwartungen gerecht werden kann – und das ist okay für mich.

 

Was hast Du während der Schwangerschaft getragen? Welches Kleidungsstück von KCA-LAB würdest Du empfehlen?

Leggins waren schon immer mein Lieblingskleidungsstück. Die hoch taillierte Passform und das nahtlose Gewebe gaben der Babykugel den nötigen Halt, ohne beim Style Abstriche machen zu müssen – ganz davon abgesehen, dass ich stolz darauf war, meine Kurven zu zeigen. Die KCA-LAB Compression Tights bewirkten wirklich Wunder, vor allem gegen Ende meiner Schwangerschaft, als mein Körper sich am meisten veränderte. Ich liebe es, mit Farben und Stoffen zu experimentieren, um meinem Look eine persönliche Note zu geben.

 

Hat sich Deine Workoutroutine während und nach Deiner Schwangerschaft verändert?

Als ich herausfand, dass ich schwanger war, stellte ich mir all die „grandiosen“ Begleiterscheinungen vor, die keine Mutter erwarten kann, wie Wassereinlagerungen, Morgenübelkeit und Gewichtszunahme. Überraschenderweise hatte ich großes Glück und hatte nichts davon. Trainieren und gesundes Essen spielten schon immer eine große Rolle in meinem Leben. Aber verstehe mich nicht falsch, natürlich hatte ich einige seltsame Gelüste. Da ich schon vor meiner Schwangerschaft verrückt nach Schokolade war, ging ich davon aus, dass ich eine noch größere Naschkatze werden würde. Aber lustigerweise war das nicht der Fall. Nachdem ich meine Augen das erste Mal geöffnet hatte (ich verstehe nicht wann?) war das Einzige, woran ich denken konnte, zwei weichgekochte Eier 😊. Ich meine es ernst, mein Partner weiß jetzt, wie man die perfekten Eier zubereitet. Vor etwa zwei Jahren begann ich zu boxen und seitdem gehören wöchentliche Einheiten zu meinem Alltag. Ich blieb aktiv, bis ich etwa im 8,5 Monat war – dann signalisierte mir mein Körper, kürzer zu treten. Sechs Wochen nach der Geburt gab mir der Arzt sein OK und ich begann mit leichten Übungen, beispielsweise Yoga. Zu sagen es war leicht wäre eine Lüge, aber meiner Meinung nach ist es das Wichtigste, auf den eigenen Körper zu hören und mit sich selbst in Einklang zu sein.

 

Wie sieht Dein normaler Tagesablauf aus?

Es ist eine Herausforderung, mit Baby eine Routine zu entwickeln. Wie mein Tag abläuft, hängt davon ab, wie viel mein Sohn in der letzten Nacht geschlafen hat, also auch davon, wie viel Schlaf ich bekommen habe. Für gewöhnlich öffne ich gegen 6 Uhr morgens meine Augen. Wenn mir das Baby nicht genügend Schlaf gegönnt hat, versuche ich, bis 8 Uhr liegen zu bleiben, um etwas Schlaf nachzuholen, während mein Partner übernimmt. Es hört sich banal an, aber wenn man sich wie ein wandelnder Zombie fühlt, zählt jede Minute Schlaf. Bevor ich aufstehe, versuche ich immer, einige Zeit mit Bonnie, unserer French Bulldog Hündin, zu verbringen und mit ihr zu kuscheln. Mein Arbeitstag beginnt um 9 Uhr mit KCA-LAB Team Calls, dann Meetings um die Mittagszeit und weitere Calls am Nachmittag. Ab 7 Uhr früh bekomme ich E-Mails und Whatsapp Nachrichten, da unser Hauptsitz in Deutschland und damit eine Stunde vor der britischen Zeit ist. Untertags, wenn es die Zeit zwischen Meetings und Calls erlaubt, gegen wir alle gemeinsam im Park spazieren. Ehe man es sich versieht, ist der Tag vorbei und es ist Zeit für Logans Gute-Nacht-Kuss. Da es bei der Arbeit immer etwas zu tun gibt, ist es eine Wohltat, es schließlich für den Tag gut sein zu lassen und etwas Quality Time mit meinem Partner zu verbringen. So gerne ich auch behaupten würde, ich hätte acht Hände, das Alles wäre ohne die Hilfe unseres geliebten Kindermädchens nicht möglich.

 

Welchen Rat würdest Du werdenden Müttern geben?

Ein Kind zu bekommen ist wie ein Überraschungsei – man weiß nie, was man bekommt. Ich bin kein Erziehungsexperte, aber einen Ratschlag würde ich werdenden Müttern mit auf den Weg geben: Es gibt keinen richtigen oder falschen Weg, ein Kind großzuziehen. Sei einfach da für dein Baby, es wird deine Energie und Liebe spüren. Und denke immer daran, vergleiche dein Leben nicht mit den ausgewählten Highlights von anderen. Nimm es einfach, wie es kommt!   

 

Kathrin Freier


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